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27. Hilfstransport am 31.07.2010Zum 27. Mal wurde 2010 ein Transport mit Hilfsgütern für die Ukraine durchgeführt. Die eigentliche Arbeit mit dem Hilfstransport begann mit der 1. Kleidersammlung in der letzten Aprilwoche 2010 und zog sich bis zur Abfahrt des Konvois im Juli 2010 hin. Viele Helfer waren nötig, um die gespendeten Kleidungsstücke und anderen sinnvollen Sachen wie z.B. Kinderbetten, Gehhilfen, Fahrräder, Nähmaschinen und medizinische Geräte zu prüfen und für die Reise zu verpacken.
Dann am 31. Juli 2010 ging es los. Die Helfer standen um 08:00 Uhr bei Marlene Dietz und auch der LKW aus der Ukraine war schon da. Hand in Hand bepackten dann die ca. 10 Helferinnen und Helfer die meterlange Ladefläche des großen Transporters. Karton um Karton wurde zunächst aus dem Lager von Marlene Dietz, später dann aus den Lagerräumen des alten Bahnhofs von Lang-Göns auf den LKW getragen und von den Lademeistern mit viel Routine verstaut. Mit einem Ladegewicht von über 10 Tonnen ging dann der Transporter mit dem ukrainischen Fahrer auf die ca. 2.000 km lange Reise nach Borispol. Der Transport war ca. 3 Tage unterwegs und traf am 4. Tag in Borispol ein. Da beim Zoll alles in Ordnung war, konnte nach der Ankunft unmittelbar entladen werden. Die gesamte Hilfssendung war für die Städtische Primäre Organisation „Kinder von Tschernobyl“ bestimmt. Über 1.000 Kartons mit Hilfsgütern wurden wie geplant verteilt an:
Durch die große Hilfe der Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Langgöns und der Umgebung konnte wieder vielen bedürftigen Menschen geholfen werden. Unser Dank gilt daher den vielen Spendern und auch den zahlreichen Helfern, ohne deren Engagement ein solcher Hilfstransport nicht möglich wäre. Für das leibliche Wohl am Tag der LKW-Beladung sorgten Christel Dern und Elke Kutscher. Danken möchten wir auch der Fa. Dilges für die Bereitstellung von Schnitzeln zur Verpflegung der Helfer.
Ein Jahr später – 28. Hilfstransport am 16.10.2011
Mit ca. 11 Tonnen Hilfsgütern startete 1 Jahr später der 28. Hilfskonvoi in die Ukraine. Von Ende April 2011 wurden an 3 aufeinanderfolgenden Freitagen u.a. Kleidung, Stoffe, Schuhe und Spielsachen gesammelt. Als vorübergehende Lagerstätten dienten wiederum ehemalige Betriebsräume von Marlene Dietz sowie die ehemalige Wartungshalle und ein weiterer Raum im alten Bahnhof von Lang-Göns. Viele Helferinnen und Helfer waren nötig, um die Spendensachen zu sortieren und von den angelieferten Säcken in Kartons zu verpacken, insgesamt ca. 1.300 Stück. Die Kartons haben vorher zum Transport von Bananen gedient und werden von den Mitarbeitern des Lang-Gönser REWE-Marktes „Trawatschi“ gesammelt und bereitgestellt. Aus Spendengeldern wurde weitere Hilfsgüter beschafft und mit auf den Transport nach Borispol gegeben: Medizinische Geräte, Gehhilfen, Verbandsmaterial, Einwegspritzen u. a. medizinische Materialien. Nur mit Hilfe vieler „Freunde“ ist die Organisation der jährlichen Transporte möglich. Neben den ständig aktiven Mitgliedern des Arbeitskreises halfen bei den Transporten: Harald Benedikt, Thomas Halblaub, Klaus Kießling, Egon Bork, Max von Spruth, Werner Jung, Hartfried Hamann und Hans Ulrich Theiss. Die Papiere für die Zollabwicklung wurden von Sigrid Blockwitz, Gerhard Keller und Reinhard Knauf erstellt. Die Helferinnen und Helfer wurden wie immer bestens mit einem Frühstück und Mittagessen versorgt. Für Letzteres zeigt sich dieses Mal Marga Velten verantwortlich. Nach insgesamt 6 Stunden Ladezeit konnte der Transporter die Heimreise antreten. Für den Fahrer der ukrainischen Spedition spendete die Metzgerei Dilges, Lang-Göns ein Lunchpaket, wofür wir herzlich danken. Fazit: Es war wieder ein erfolgreiches, aber nicht immer einfaches Arbeitsjahr. |
